Februar 21

Kryptowährungen und Steuern: Was muss ich beachten?

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Deinen Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin musst Du in der Steuererklärung kenntlich machen. Sie gelten allgemein als „private Veräußerungsgeschäfte“ (§23 EStG) und sind somit steuerpflichtig. In der Steuererklärung wird der Handel mit ihnen wie mit Währungen, Edelmetall, Kunstgegenständen etc. festgehalten.

Versteuert wird der Gewinn dann, wenn die Kryptowährung innerhalb eines Jahres verkauft wurde.

Genauso verhält es sich mit den Verlusten aus dem Veräußerungsgeschäft. Hast Du länger als ein Jahr gewartet, dann fallen keine Steuern an. Dabei ist es egal, ob Du Gewinne oder Verluste gemacht hast.

Steuerfrei bleiben private Veräußerungsgeschäfte, wenn die Gewinne und Verluste unter dem Freibetrag von 600 Euro liegen. Das gilt für alle privaten Veräußerungsgeschäfte innerhalb eines Jahres zusammengerechnet.

Verlustgeschäfte absetzen lassen

Hast Du Deine Coins innerhalb eines Jahres verkauft und dabei Verluste gemacht, dann kannst Du die Verluste in der Tat steuerlich absetzen. In der Steuererklärung trägst Du alle Deine Gewinne und Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften des letzten Jahres ein. Du kannst dabei andere private Veräußerungsgeschäfte verrechnen, zum Beispiel aus dem Handel mit Gold.

Nicht ausgeglichene Verluste aus dem letzten Jahr können in das vorige oder folgende Jahr zurück- bzw. vorgetragen werden. Dadurch kannst du Verluste aus diesem Jahr mit Gewinnen aus dem letzten oder kommenden Jahr verrechnen, wenn sich steuerliche Vorteile ergeben.

Ein Verlustrücktrag lässt sich beantragen. Unter Umständen macht es das Finanzamt automatisch. Es kann sich lohnen, bei solchen Fragen einen Steuerberater hinzuzufügen oder sich zumindest an Dein Finanzamt zu wenden.

Wann kann ich die Verluste nicht absetzen?

Ein Verlustgeschäft ist es nur dann, wenn Du Deine Coins auch wirklich verkaufst. Hast Du zum Beispiel den Key zu Deiner Wallet verloren, wurden Deine Coins gestohlen oder hat die Börse, auf der Deine Coins gelagert sind, dicht gemacht, dann hast Du kein Verlustgeschäft gemacht.

Solche Verluste lassen sich steuerlich nicht absetzen.

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